Influencer-Marketing – Was macht eine erfolgreiche Kampagne aus?

Bevor man sich auf Influencer-Marketing einlässt muss man sich darüber klar werden, was man sich davon erwartet. Es nur zu machen, weil es andere auch machen ist kein guter Grund. Ein Influencer heisst so, weil dieser Menschen beeinflussen kann. Jeder Influencer, ob groß oder auch nur Microinfluencer spricht bestimmte Menschen an. Diese muss man sich als Unternehmen genauer ansehen und dann darüber entscheiden, ob dessen Publikum mit der eigenen Marke zusammen passt. Passen deren Werte zur Marke und sind die “Fans” des Influencers auch wirklich diejenigen, die man dahinter vermutet? In den Anfängen des Influencer-Marketings machte man recht oft den Fehler, dass man es mit TV-Werbung verwechselt hat. Die Zielgruppen von Influencern sind viel spitzer. Auch ist darauf zu achten, dass Bademode für Frauen sich mit großer Wahrscheinlichkeit schlecht über Models und deren Kanäle verkaufen lässt, da deren Zielgruppe meist männlich ist.

Bevor man mit Influencer-Marketing startet, muss man sich klar darüber sein, was erreicht werden soll:

  1. Ein Influencer “spielt” nur bei der Erstellung von eigenen Inhalten mit
  2. Über einen Influencer sollen Verkäufe erzielt werden
  3. Influencer-Marketing soll auf die Marke abfärben, diese stärken und bekannt machen.

Bevor man mit einem Influencer zusammen arbeitet, sollte man ein Gespräch mit diesem führen.

Dabei muss es darum gehen, wie er der Marke gegenübersteht und was der Influencer über die bisherige Social Kommunikation der Marke denkt. Die nächsten Fragen sind dann schon mehr geschäftlicher Natur. Beispielsweise: “Wie erfolgreich waren Deine letzten fünf bezahlten Posts?”, “Mit welchen Marken hast Du schon zusammengearbeitet?” und “Was ist der Unterschied zwischen der Interaktionsrate, die mit Werbung erkauft wird und der organischen?”

Die Auswahl der richtigen Influencer hängt von messbaren Größen ab.

  1. Welche Zielgruppe spricht der Influencer an und in welcher Region?
  2. Wichtig bei Bloggern: Passen die eigenen “Keyword-Sets” zu den Inhalten des Influencers?
  3. Interaktionsrate und durchschnittliche Zahl von “likes”?
  4. Wie ist das Verhältnis zwischen bezahlten und organischen Posts?
    (Gibt es eine enge Zusammenarbeit mit einer anderen Marke?)

Influencer Marketing Key Performance Indikatoren (KPIs)

Mit welchen Zahlen kann man den Erfolg einer Influencer-Kampagne messen? Professionelle Ansätze sind die Einteilung der Zahlen in “bezahlt”, “verdient” und “eigene Reichweite”, also in “paid”, “earned”, und “owned”.
Während sich “bezahlt” und “eigene Reichweite” von selbst erklären, müssen wir uns “verdient” näher ansehen. Diese Reichweite für eine Marke wird nicht vom Influencer oder dem Unternehmen geschaffen, sondern von der Zielgruppe selbst. Das macht den Erfolg einer Influencer-Kampagne aus und lässt sich über die Indikatoren (KPIs): Brand Mention und Verwendung von Brand-Hashtags messen. Die Interaktionsrate wird häufig als die entscheidende Kennzahl in den Raum geworfen, aber diese ist mit Vorsicht zu genießen. Es gibt mehrere Wege Interaktionsraten festzulegen. Entweder man teilt die komplette Interaktion eines Posts durch dessen Reichweite, oder durch die Anzahl an Followern. Eine gute Methode den Einfluss von Influencer-Marketing auf das eigene Unternehmen zu messen sind NPS-Studien. Der sogenannte Net Promoter Score (NPS) wird in der Regel durch Umfragen ermittelt. Eine Frage dabei kann lauten: “Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie unser Unternehmen einem Kollegen oder Freund weiterempfehlen?”. Die Skala wird dabei von 0-10 festgelegt. Alle Antwortenden mit einem Wert von mindestens 9 sind “Botschafter” für ein Unternehmen. Sie empfehlen weiter und bringen neue Kunden. Alle mit einem Wert unter 6 sind sogenannte “Detractors”, also Kritiker der Marke. Der NPS wird berechnet indem man die Anzahl der Marken-Kritiker von den Marken-Botschaftern abzieht. Die Veränderung des NPS im Laufe der Influencer-Kampagne gibt einen deutlichen Hinweis darauf, wie erfolgreich diese war, nachdem die Zielgruppe mit mehreren Inhalten des Influencers in Berührung gekommen ist. Wenn wir ehrlich sind, dann will man letztlich aber Verläufe und Umsätze mit einem Influencer erzielen. Deshalb sind es am Ende des Tages doch die “Conversions“, die den Erfolg einer Kampagne ausmachen. Um diese messen zu können, muss man einem Influencer Affiliate-Links oder Discount-Codes geben können und diese auch messen können.

Hallo! Wollen Sie ein Erstgespräch, ein Seminar oder eine andere Leistung anfragen? Dann hinterlassen Sie mir eine kurze Nachricht.
Das ist OK!
Dipl. Ing. (FH) Armin Müller
Digital Marketing Spezialist
Overlay Image
Dipl. Ing. (FH) Armin Müller
Digital Marketing Spezialist
Das ist ok!
Overlay Image
WOLLEN SIE NEUE KUNDEN?
Preiswert, schnell und nachhaltig
Ist OK!
Overlay Image
SIE WOLLEN NEUE KUNDEN?
Neuer Online-Marketing Service
Alles klar! Ich bin einverstanden.