(Weltweite) Online-PR ist Mega, wenn nicht sogar Giga.

Ja dümmer könnte die Headline nicht sein, aber Sie lesen den Beitrag und das ist mir wichtig. Sehr wichtig sogar. Warum? Online-PR ist ein zunehmend vernachlässigter Turbo für Online-Wachstum und das schnellere Erreichen von gesteckten Zielen im Online-Marketing.

Die Globalisierung bringt es mit sich, dass die Welt ein Dorf wurde und wie es in einem Dorf üblich ist, kennt man sich. Wenn das Dorf etwas größer ist, dann muss man halt mal mit seiner Geschichte in der lokalen Zeitung erscheinen und schon ist man das Dorfgespräch. Für alle “Linkbuilder”: Die Backlinks von hochwertigen Presseportalen sind Gold. In der internationalen Presse aufzutauchen bringt noch weitere Vorteile für SEO (E-A-T/Google) und Verifikationsprozesse in diversen Kanälen als Authority mit sich.

Wie wird man also weltweit bekannt?

Das Wort viral lassen wir 2020 mal besser und sprechen von guter PR im Internet. Gute PR beginnt damit, dass man sich vor dem Launch der Kampagne ganz genau im Klaren darüber ist, was man erreichen möchte. Sales? Awareness? Leads? Erst muss man sich Ziele setzen, um diese dann zu erreichen. Die Empfänger der PR Botschaft müssen die Ziele auch verstehen und zwar ohne lange nachdenken zu müssen.

Wenn das Ziel feststeht, dann geht es daran eine Presseveröffentlichung zu schreiben, die aus der Menge sticht und an die man sich erinnert. Und wie immer ist es die Headline. Diese muss den Empfänger in den Bann ziehen und eine Erwartungshaltung aufbauen. In der Pressemitteilung selbst müssen im ersten Paragraphen die fünf W-Fragen beantwortet werden. Oft wird nämlich gar nicht viel mehr von Online-Redakteuren gelesen und die Botschaft (Headline) geteilt. W-Frage sind Basiswissen? Eigentlich schon, aber man kann es nicht oft genug betonen. Gerade online. Also: Wer, Was, Wo, Wann und Warum gehören ganz oben in die Presseveröffentlichung. In Online-PR Artikeln ist weniger mehr, aber niemals darf auf Kontaktinformationen verzichtet werden.

Es gibt unzählige Wege, um an Pressekontakte zu gelangen. Entweder man hat sich über die Jahre bereits einen eigenen Verteiler aufgebaut oder man bedient sich einer Datenbank. Ein weiterer Weg ist es Tools, wie BUZZSUMO, zu nutzen, um Medien zu finden, die sich an die eigene Zielgruppe richten. Man bekommt dort auch Einblick auf die Reichweitedaten bisheriger News und kann seine Pressemitteilung danach ausrichten. Online-Redaktionen geht es um Klicks und die kommen durch Reichweite. News mit Reichweite-Potential werden deshalb eher veröffentlicht. Sinnvoll ist es auch gleich eine Art Presse-Kit zu verschicken. Wenn Redakteure alle relevanten Informationen zur Hand haben (Bilder, Fact-Sheets, etc.), dann haben sie weniger Mühe einen umfangreichen Artikel zu schreiben und das wirkt sich positiv auf die Länge und die Wahrscheinlichkeit der Veröffentlichung aus. Zielt man auf Unterhaltungs-Portale ab, dann wirken sich angehängte Gewinnspiele oder “Giveaways” auch positiv auf die Veröffentlichung aus. Wenn man etwas kostenlos haben kann, oder einen herausragenden Vorteil für sich erhalten kann, dann wird viel häufiger geklickt.

Nach dem Versand der Pressemitteilung ist ein Follow-Up empfehlenswert. Entweder als Dank für die Veröffentlichung oder als Nachfrage, ob die E-Mail angekommen ist und ob Unterstützung gebraucht wird. Hat man dann noch einen Bonus in der Hinterhand, wie ein exklusives CEO-Interview als Dank für die Veröffentlichung, dann verleiht das dem Anliegen weiter Nachdruck.

Und plötzlich kommt ein Anruf… Jetzt heisst es Ahnung von der Materie zu haben. Nichts zerstört die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens schneller, als ein Moment der Ahnungslosigkeit. Nach dem Versand einer Pressemitteilung sollte immer jemand für die Rufweiterleitung erreichbar sein, der sich wirklich auskennt und auch Informationen herausgeben darf. Zugleich sollte dieser Jemand auch die Ziele der PR-Kampagne kennen, um entsprechend in diese Richtung argumentieren zu können. Ein “ah, da muss ich meinen Vorgesetzten fragen, ob ich das sagen darf” ist nicht angebracht. Erreichbarkeit ist nach der Veröffentlichung ein wichtiger Punkt. Lieber die E-Mails und alle anderen Kontaktkanäle einmal mehr checken, als zu wenig.


“Echt erkennt echt”

Nicht verstellen. Journalisten durchschauen das in Millisekunden und stellen dann unangenehme Fragen. Also “real” bleiben und authentisch berichten. Man darf auch die eigene Individualität einbringen – v.a. bei Start-Ups.


Keine Massenmails an Medien

Es braucht Übung und viel Zeit um relevante Medien anzusprechen. Der Versand einer standardisierten und immer gleichen Pressemitteilung wird zur Frustration führen. Es wird zu wenig zurück kommen. Man muss versuchen sich in den Empfänger hineinzuversetzen und genau die Gründe liefern, warum gerade meine Botschaft für dessen Leser interessant ist.


Eigenen Verteiler aufbauen

Beginnt man ganz neu mit Online-PR und sucht sich seine Empfänger selbst aus den Untiefen des Netzes, dann ist es wichtig beim nächsten Versand schon einen Schritt weiter zu sein. Einfach gleich eine Datenbank (Excel, CRM, etc.) mit Pressekontakten füttern und auch dazu vermerken, ob der Kontakt reagiert hat, bzw. ob der Kontakt “Besonderheiten” hatte.

Auf geht es und gleich an der ersten Pressemitteilung arbeiten!

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Dipl. Ing. (FH) Armin Müller
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